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Case Studies

Starspeed: eigenes H145 FTD für flexibleres Training

8. Juli 2026 Lesezeit ca. 6 Min. Case Studies

Steigender Trainingsbedarf und unterschiedliche Einsatzprofile: Starspeed nutzt ein eigenes H145 Flight Training Device, um Training flexibler zu planen und näher am operativen Bedarf auszurichten.

Instruktorin am Bedienplatz vor der Rundumsicht des Simulators

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Mit der wachsenden Zahl von H145 im Umfeld von Starspeed stieg auch der Bedarf an passenden Trainingskapazitäten.

Mehr als 50 Piloten mussten zum Zeitpunkt der Investitionsentscheidung für das H145-Muster trainiert werden.

Ein eigenes Flight Training Device schafft mehr Kontrolle über Trainingszeiten, Inhalte und die Weiterentwicklung eigener Szenarien.

Weil H145 unter sehr unterschiedlichen Bedingungen eingesetzt werden, muss Training die jeweilige Operation abbilden können.

Ausgangslage

Starspeed ist als Managementunternehmen eng mit dem Betrieb und der Ausbildung von Hubschraubercrews verbunden. Mit der zunehmenden Zahl von H145 im eigenen Umfeld wuchs auch der Bedarf an Simulatorzeiten. Gleichzeitig wurde es schwieriger, geeignete Trainingskapazitäten zu buchen. In Großbritannien und der näheren Umgebung standen nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung.

Für Starspeed war das mehr als eine Frage der Verfügbarkeit. Wenn Piloten für Training weit reisen müssen, entstehen zusätzliche Abwesenheiten vom operativen Betrieb. Trainingszeiten lassen sich schwerer mit den Anforderungen der Flotte abstimmen, und die Ausbildung wird stärker von externen Kapazitäten abhängig.

Hinzu kommt die Vielfalt der Einsatzprofile. H145 werden bei Starspeed in unterschiedlichen betrieblichen Umgebungen eingesetzt: auf Yachten, an Land, in der Antarktis oder unter heißen klimatischen Bedingungen. Ein standardisiertes Lizenztraining allein kann diese Unterschiede nur begrenzt abbilden. Gefragt war deshalb eine Trainingslösung, die operator-spezifische Inhalte ermöglicht und sich mit den eigenen Anforderungen weiterentwickeln lässt.

Die Entscheidung für ein eigenes Trainingsgerät entstand aus dieser Verbindung von Bedarf und Anspruch: mehr verfügbare Trainingszeit, mehr Einfluss auf die Inhalte und eine bessere Passung zur tatsächlichen Operation.

50+

Piloten mit H145-Trainingsbedarf

1 FTD

Eigenes Trainingsgerät für Starspeed

UK

Training näher am operativen Bedarf

Lösung

Ein eigenes FTD für mehr Flexibilität
Starspeed entschied sich für ein eigenes H145 Flight Training Device von REISER. Das Trainingsgerät sollte nicht nur bestehende Ausbildungsinhalte abbilden. Es sollte Starspeed auch die Möglichkeit geben, Training unabhängiger zu planen und Inhalte stärker an den eigenen Einsatzprofilen auszurichten.

Mit dem eigenen FTD kann Starspeed Trainingszeiten besser in den operativen Alltag integrieren. Das Gerät steht zur Verfügung, wenn die Flotte und die Crews es benötigen. Dadurch lässt sich Ausbildung planbarer organisieren, ohne jede Trainingsentscheidung an die Verfügbarkeit externer Simulatoren zu binden.

Auch für externe Kunden in Großbritannien entsteht ein konkreter Vorteil: Die Trainingsmöglichkeit liegt näher an ihrem Einsatzgebiet. Reisezeiten und zusätzliche Abwesenheiten lassen sich reduzieren, während die verfügbare Zeit stärker für das eigentliche Training genutzt werden kann.

Training passend zur jeweiligen Mission
Der Anspruch an das Trainingsgerät geht über standardisierte Verfahren hinaus. Die H145 werden in unterschiedlichen Rollen und Umgebungen eingesetzt. Deshalb muss Training auch die Situationen berücksichtigen, in denen Crews ihre Fähigkeiten später anwenden.

Für Starspeed bedeutet das, Trainingsinhalte weiterentwickeln und an verschiedene Betreiberanforderungen anpassen zu können. Dazu gehören beispielsweise unterschiedliche Missionsprofile, besondere Betriebsumgebungen und die Zusammenarbeit der Crew unter realistischen Bedingungen.

FTD und FFS sinnvoll kombinieren
Das FTD soll den Full-Flight-Simulator nicht grundsätzlich ersetzen. Seine Stärke liegt in der Ergänzung: Bestimmte Inhalte können im FTD häufiger, gezielter und effizienter trainiert werden. Der FFS bleibt dort wichtig, wo ein hohes Maß an Immersion und eine vollständige Bewegungssimulation erforderlich sind.Für Starspeed entsteht so eine flexiblere Trainingsarchitektur. Die Frage lautet nicht, welches Trainingsgerät alles leisten muss. Entscheidend ist, welches System für welchen Trainingsinhalt den größten Wert bietet.

Pilot im H145-Cockpit des Flight Training Device mit Außensicht auf das Gelände

Ein eigenes Trainingsgerät schafft die Grundlage, Ausbildung näher an den tatsächlichen Einsatzbedingungen und am operativen Bedarf zu planen.

„Es geht um mehr, als einen Simulator zu kaufen. Es geht darum, eine langfristige Partnerschaft aufzubauen und Training gemeinsam weiterzuentwickeln..“

Simon Mitchell · Starspeed

MEILENSTEIN 01

Bedarf und Einsatzprofile verstehen
Am Anfang stand die Frage, wie Starspeed den wachsenden H145-Trainingsbedarf besser abdecken kann. Neben der Zahl der Piloten wurden auch die unterschiedlichen Einsatzumgebungen und die Anforderungen der betreuten Betreiber betrachtet..

MEILENSTEIN 02

Konzept und Anforderungen prüfen
Vor der Umsetzung musste geklärt werden, ob das Konzept des Trainingsgeräts die technischen und regulatorischen Anforderungen erfüllen kann. Diese frühe Prüfung war entscheidend, bevor weitere Entwicklungs- und Investitionsschritte gestartet wurden.

MEILENSTEIN 03

Zertifizierung gemeinsam begleiten
Die zuständige Luftfahrtbehörde wurde frühzeitig in den Prozess einbezogen. Anforderungen und Rückmeldungen konnten so während der Entwicklung berücksichtigt werden, statt erst am Ende des Projekts sichtbar zu werden.

MEILENSTEIN 04

Trainingsinhalte weiterentwickeln
Mit dem eigenen FTD kann Starspeed nicht nur bestehende Inhalte nutzen. Das Unternehmen kann auch neue Szenarien entwickeln, die für seine Einsatzprofile relevant sind – etwa Trainingsinhalte für Operationen von Yachten und anderen beweglichen Plattformen.

MEILENSTEIN 05

Training in den Betrieb integrieren
Das Trainingsgerät wird zu einem festen Bestandteil der Trainingsarchitektur. Zeiten, Inhalte und die Zusammenarbeit mit externen Kunden können näher an den operativen Anforderungen geplant werden

Ergebnis

Mit dem eigenen H145 Flight Training Device hat Starspeed mehr Kontrolle über die Planung und Durchführung seiner Trainingsangebote. Das Unternehmen kann Trainingszeiten besser an die Anforderungen der Flotte anpassen und muss sich weniger auf externe Simulatorverfügbarkeiten verlassen

Für die Crews und Betreiber in der Region bedeutet die lokale Verfügbarkeit einen kürzeren Weg zum Training. Das hilft, Abwesenheiten vom operativen Betrieb besser zu begrenzen und verfügbare Trainingszeit gezielter einzusetzen.Gleichzeitig eröffnet das FTD neue Möglichkeiten für operator-spezifisches Training. Starspeed kann Szenarien entwickeln, die zu unterschiedlichen Einsatzumgebungen passen, und diese Inhalte Schritt für Schritt weiter ausbauen.

Mehr Trainingswert durch die richtige Kombination

Die zentrale Erkenntnis liegt für Starspeed nicht in der Entscheidung für ein einzelnes Trainingsgerät. Der Mehrwert entsteht durch die Kombination: Ein FTD kann bestimmte Inhalte häufiger und kosteneffizienter abbilden, während der Full-Flight-Simulator für andere Trainingsziele eingesetzt wird.

So wird aus zusätzlicher Kapazität ein flexibler Trainingsbaustein. Piloten erhalten mehr Möglichkeiten zum Üben, Betreiber können Training besser in ihre Abläufe integrieren, und Starspeed kann die eigene Trainingsleistung näher an der Praxis weiterentwickeln.

Fazit

Die Starspeed Case Study zeigt, wie aus wachsendem Trainingsbedarf eine langfristige Trainingslösung entstehen kann. Der Ausgangspunkt war nicht die Frage nach einem einzelnen Gerät, sondern nach mehr Verfügbarkeit, mehr Flexibilität und einer stärkeren Nähe zur eigenen Operation.

Mit dem H145 Flight Training Device von REISER kann Starspeed diese Ziele verbinden. Das Unternehmen schafft zusätzliche Trainingskapazität, entwickelt operator-spezifische Inhalte und nutzt FTD und FFS dort, wo sie jeweils den größten Trainingswert bieten.

Der Weg führt damit von der realen Einsatzanforderung zur passenden Trainingsarchitektur – und nicht umgekehrt.Untere Verlinkungen

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